BURGDORFER UMSCHAU

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Chronik2017

AKTUELLES KOMMENTIERT:

Friedhofsgebührensatzung mit vielen Fehlern wird von niemand gerügt / Parteipolitik aus dem Rathaus - Veranstaltungszentrum - BURGDORF pleite: ja und? - Radfahrer-Unfall - Straßenbäume - Kungelei - Desolate Finanzen - Falkenhaus - Baxmans Werbebrief - Judenfriedhof - Rathaus-Anbau - Rodehorst - Aigner - Siehe Seite

Ein Pastor lügt - die Stadt manipuliert Akten

01.03.2014. Pastor Michael Schulze hat es fertig bekommen, sich der Urkundenfälschung und Lüge schuldig zu machen.

Am 27.01.2011 verfasste er unberechtigterweise auf Briefpapier des Fördervereins zur Erhaltung und Erneuerung der St. Pankratius-Kirche (er ist kein Vorstandsmitglied und hat den Briefbogen unterschlagen) ein Pamphlet mit Diffamierungen gegen einen Bürger, der nur durch Zufall davon erfuhr. Adressiert war der Brief an Bürgermeister Baxmann.

Tatsächlich hatte er aber - offenbar weil ihm das Illegale seines Handelns deutlich geworden war - einen zweiten Brief gleichen Inhalts auf Briefpapier der St. Pankratius-Kirche verfasst. Beide Briefe befanden sich in den städtischen Akten, als Mitglieder des Verwaltungsausschusses Einsicht nahmen.

Eine Dienstaufsichtsbeschwerde gegen Schulze beim Landeskirchenamt führte zu nichts, da Schulze die Existenz des Briefes leugnete.

Nach Bekanntwerden der Dienstaufsichtsbeschwerde war der kompromittierende Brief aus den Akten der Stadt, die im Büro für Öffentlichkeitsarbeit lagern, verschwunden.

Nun ist Schulze aufgefordert worden, per Eidesstattlicher Versicherung zu erklären:

"In Kenntnis der Strafbarkeit einer falschen eidesstattlichen Versicherung erkläre ich an Eides statt:
Ich habe niemals ein Schreiben auf Briefpapier des Fördervereins zur Erneuerung und Erhaltung der St. Pankratius-Kirche e.V. verfasst.
Ich weiß nichts von einem von mir verfassten Brief in den städtischen Akten auf Papier des Fördervereins, der später mit gleichem Wortlauf auf Briefpapier der St. Pankratius-Kirchengemeinde in die Akten gelangte."

Schulze hat die Frist versäumen lassen. So werde ich weiterhin behaupten, dass er gelogen hat und sich der Urkundenfälschung schuldig gemacht hat.

Es ist unfassbar, wie dieser Skandal unter den Teppich gekehrt wird.

 

Stadtmarketing: 80 Kündigungen?

Man muss schon aufpassen, dass man sich in seinen eigenen Zahlen nicht vergaloppiert. Am 04.12.2012 begrüßte der Stadtmarketing-Verein bei seinem 9. Wirtschaftsforum in der Volksbank vor 130 (im Vorjahr 150) Gästen das 400. Mitglied. Heute (26.01.2013) berichtet der Marktspiegel, dass drei Mitglieder neu eingetreten sind. Und er veröffentlicht die aktuelle Mitgliederliste mit 323 Mitgliedern. Das bedeutet am 04.12.2012 müssten es 320 Mitglieder gewesen sein. Da Zahlenakrobat Gerd Bleich aber das 400. Mitglied gezählt hat, müssen 80 Leute ausgetreten sein. Darunter Jörg Fehling, denn der ist in der aktuellen Liste ebenso wenig zu finden wie Sport-Polch. Diese beiden großen Geschäfte werden wohl noch Mitglied sein, denn sie wollen sich ja auch den Verkaufsoffenen Sonntag vom SMB finanzieren lassen. Da hat man sich aber wohl vergaloppiert. Der Aktionskreis Einkaufsstadt Burgdorf, dessen Mitglieder noch gar nicht über die Abgabe des VOS beschlossen haben, steht nach außen da, als könne er den VOS nicht organisieren. Dabei geht es nur darum, Geldgeber für die von Fehling/Polch gewünschte Rundfunkwerbung zu finden. Und Bleich geht es darum, weitere Mitglieder zu bekommen (egal woher) und den AKEB (in dem er mit seinem ehemaligen Schreibwarengeschäft nie Mitglied war) endlich los zu werden.

 

Baxmann entscheidet gegen Vereine - VVV und Stadtmarketing bevorzugt

12.07.2012. Alle Vereine werden in Burgdorf gleich behandelt, einige allerdings sind gleicher. Der gemeinnützige Kulturverein Jazzfreunde Altkreis Burgdorf e. V. wollte den Neubürgern ein Begrüßungsschreiben und eine Freikarte für einen Gig nach Wahl zukommen lassen. Nach zwei Wochen - erst nach Erinnerung - lässt der Bürgermeister wörtlich mitteilen: »...bei der Anmeldung im Bürgerbüro wird den Neubürgern eine Begrüßungsmappe mit unterschiedlichen (Informations-) Materialen ausgehändigt. Der Inhalt der Begrüßungsmappe ist abhängig von den der Stadt vorliegenden Broschüren und daher variabel. Informationsmaterial von Vereinen wird den Mappen grundsätzlich nicht beigefügt. Eine Ausnahme bilden Materialen des Stadtmarketing Burgdorf e. V. und des VVV. Diese Praxis wird auch zukünftig beibehalten...«

Leserbrief an den Anzeiger (NICHT veröffentlicht): Baxmann diffamiert bedeutende Persönlichkeiten

01.02.2012. Es gibt und gab in Burgdorf einige wirklich bedeutende Bürger, die nachhaltige Leistungen vollbracht haben. Hierbei geht es um Aktivitäten, die auch nach Jahrzehnten noch ihre Bedeutung haben. Die Stadt schmückt sich gern mit den Errungenschaften dieser Bürger, doch ihre Ehrung kommt nicht in Betracht. Darüber entscheidet allein Bürgermeister Alfred Baxmann.
• Am heutigen Tage ist Friedrich-Karl Wiesener genau 20 Jahre im Ruhestand. Seine Verdienste (Spargelsammlung, Erwecken der Zinnfiguren, Burgdorfer Sommernächte) sind nachhaltig und haben Burgdorf in weiten Kreisen bundesweit bekannt gemacht. Mit einer Ehrung darf er nicht rechnen.
• Der Anzeiger berichtet heute über die gute Arbeit von Horst Hübner und von Friedrich Schirmer als Gründer der Zinnfigurensammlung.
Zum CDU-Vorschlag eine Straße nach Schirmer zu benennen, steht im Protokoll des Ausschusses für Schulen, Kultur und Sport vom 09.09.2010 unter TOP “Straßenbenennungen”: »Herr Baxmann hält den Vorschlag Friedrich Schirmer für denkbar ungeeignet, da ihm eine Affinität zu dem Regime der Nationalsozialisten nahe steht.« Er bezieht sich damit offenbar auf den einzigen anklagenden Text – nämlich vom 30.04.1999 im Anzeiger von Ralf Bierod. Allerdings war Schirmer kein Nazi, eher im Geist der damaligen Zeit nicht gerade ein Kriegsgegner. Wollen wir die enthusiastischen Mensch von damals alle verurteilen? Dann aber bitte die Hannoverschen Tageszeitungen gleich mit. Und ganz Österreich auch, denn die Menschen jubelten Hitler 1938 bei seinem Einmarsch hysterisch zu. Und Burgdorfs Institute, die sich mit Hakenkreuzfahnen schmückten. Und was ist mit den begeisterten Eltern, die ihre Söhne im Überschwang „Adolf“ nannten? Schirmer hat gewaltige Verdienste. VVV und Baxmann dürfen sich nicht am Montag damit schmücken und ihn am Dienstag fallen lassen...
• Baxmanns Verfügung zum Austausch der Bundespräsidenten-Galerie im Sitzungszimmer des Rathauses II gegen Bilder der ehemaligen Bürgermeister ist ebenfalls bezeichnend. (Die Bilder der Stadtdirektoren werden natürlich nicht aufgehängt.) Dabei sortierte er aus, wer da nichts zu suchen hat. Ganz klar Johannes Thießen, der 15.10. 1935-12.06.1945 Bürgermeister und VVV-Vorsitzender war. Er war kein Kommunist und kein Sozi, also für Baxmann ein Nazi.
Die brit. Militärregierung ließ Thießen nach politischer Überprüfung zunächst in seinem Amt. Der Entnazifizierungsausschuss stufte ihn später als nominelles Parteimitglied und damit als unbelastet ein. Baxmanns Diffamierung dieses beliebten Bürgermeisters ist unerträglich.
Den Burgdorfer Politikern sei angeraten, künftig etwas mehr Sensibilität bei der Benennung von Straßen und beim Umgang mit ihren verdienten Bürgern zu zeigen.
Überhaupt keine Rolle dürfen dabei parteipolitische Aspekte spielen.

  • 05.01.2012. Hans-Jürgen Engelbrecht, TSV-Fußball-Vorsitzender, bisheriger Nutzer des VAZ ohne Pacht- und Kostenzahlung, hat sich zur Verabschiedung noch eine Überraschung erlaubt. Er leitet nun den Internetauftritt des Veranstaltungszentrums auf den »Erlebnishof Lahmann, Otze« um. So entsteht den neuen Betreibern ein wirtschaftlicher Schaden, der nicht einschätzbar ist.

  • Burgdorfer Lichtwochen keine Idee des SMB
    Herr Bleich verbreitet – wie schon öfter – die Mär, dass die Idee zu den Burgdorfer Lichtwochen vom Stadtmarketing Verein und dem Aktionskreis kam.
    Das ist nicht nur die Unwahrheit, sondern ist wohl juristisch als eine Lüge einzuordnen, weil er – wie der SMB-Vorstand - selbstverständlich weiß, woher die Idee stammt.
    Am 17.01.2006 habe ich Herrn Baumgarten von meiner Idee berichtet. Dann wurden Gespräche mit möglichen Mitstreitern geführt. Am 22.02.2006 war ein Planungsingenieur vor Ort, mit dem ich die ersten Ideen besprach. Am 28.02.2006 lagen die Rohentwürfe vor. Am 04.04.2006 schrieb ich im Namen des AKEB eine Pressemitteilung, aus der die Details zu entnehmen waren.
    Immer wieder werden die Namen der “Macher” in Bleichs Texten veröffentlicht. Das kann er gern machen, aber es geht nicht an, dass er weiter falsche Aussagen über die Entstehung dieser grandiosen Aktion verbreitet. Paul Rohde
  • “Schmierern vergeht die Lust”

  • Leserbrief zum Bericht über Horst Hüsing, der in Hämelerwald regelmäßig Farbschmierereien beseitigt.
  • IN GELB, was der Anzeiger am 12.11.2011 nicht brachte!!!
    »Bravo, Horst Hüsing.
    Nur so geht es. Der Mann hat es begriffen.
    Die Verwaltungen und die Politik allerdings kümmern sich nicht um die Sauberkeit ihrer Städte.
    Ich habe Jahre lang gefordert, dass sich die Stadt Burgdorf in Verbindung mit Verkehrs- und Verschönerungsverein sowie Stadtmarketing Verein dieser Schmierereien annimmt. Ich wurde diffamiert als “Selbst ernannter Saubermann”, doch geschehen ist nichts.
    Regelmäßiges Säubern der verschmutzten Wände ist die einzige Waffe gegen diesen Unfug. Wir haben die Erfahrung mit wilden Plakaten gemacht, die früher an den Wänden der öffentlichen Gebäude klebten. Wir haben alles selbst und immer wieder gereinigt und bald war das Thema vorbei.
    Horst Hüsing sei Dank für diesen vorbildlichen Einsatz.
    Die Burgdorfer Hochbrücke und der Finanzamts-Tunnel mögen weiter verdrecken.

    Mit freundlichem Gruß
    Paul Rohde
    U•N•V•U•G
    Unabhängiger Verein für Umwelt- und Gebäudeschutz«

  • Die Heeßeler Sporthalle brannte am 29.10.2011 um 22.20 Uhr. Die Feuerwehr konnte trotz Großeinsatz den erheblichen Schaden nicht verhindern. Mehr Fotos unter "Bilder". Gesamtschaden 750.000€.
  • Nach ersten Verlautbarungen hat der Brand im Anbau begonnen, hat auf die Halle übergegriffen und das Löschen war schwierig. Henning Plass versuchte, den Brandherd mit einem Bagger frei zu legen. Dabei ging ein Hydraulikschlauch durch Hitzeeinwirkung kaputt.
  • Feuer1
  • Der Rummel um das Veranstaltungszentrum mit der damit verbundenen Verstrickung von TSV und Politik offenbart die Probleme, die durch das Burgdorfer Netzwerk entstanden sind. Leidtragener ist und bleibt der Bürger und Steuerzahler. Lesen Sie dazu, was der Anzeiger verschweigt:

    "Anfrage im Rat zu Baxmanns neuer 70.000€ Finanzlücke"